Die kurze Antwort
Preis für Deutschland, Stand August 2026. Revolut berechnet seine Preise nach Wohnsitzland: Premium kostet in Frankreich und den Niederlanden 10,99 €, in Spanien, Italien und Portugal 9,99 €, im Vereinigten Königreich 7,99 £, in Polen 33,99 zł und in Tschechien 244,99 Kč. Die volle Länder-Tabelle steht im Revolut-Preise-Guide in Euro.
Die Kurzfassung
Ich rede dich aus diesem Upgrade heraus, bevor ich dich hineinrede, denn die meisten, die eine Revolut Premium Erfahrung lesen, brauchen Premium gar nicht. Der kostenlose Standard-Tarif tötet bereits die Auslandseinsatzgebühren. Revolut Premium verdient seine 8,99 € im Monat nur, wenn du an die Decken des Gratis-Tarifs stößt. Die echte Frage ist also nicht „ist Premium gut?", sondern „erreichst du die Limits?". So findest du es heraus, und im Kreditkarten-Guide siehst du, wie Revolut neben anderen Reisekarten einzuordnen ist.
Was hat sich 2026 geändert?
Kurz zum Umlernen: Revolut Premium kostet seit 2026 8,99 € statt 9,99 € im Monat, also rund 108 € statt 120 € im Jahr. Neu im Paket sind 1 GB globale eSIM-Daten im Monat, ermäßigte Lounge-Pässe und RevPoints (1 Punkt je 4 €); das alte Cashback gibt es bei keinem Revolut-Plan mehr. Der Gratis-Tarif darunter berechnet oberhalb von 1.000 € Umtausch im Monat 1 % Fair-Use-Gebühr (nicht 0,5 %, das ist der Plus-Satz).
Was du über den Gratis-Tarif hinaus bekommst
- Unbegrenzter Währungsumtausch zum Interbankenkurs: kein Monatslimit und kein Wochenendaufschlag. (Standard gibt auch den Interbankenkurs, aber nur Mo–Fr bis 1.000 €/Monat, darüber 1 % Fair-Use-Gebühr, und am Wochenende 1 % Aufschlag.)
- Mehr gebührenfreies Bargeld: 400 €/Monat statt der 200 € oder 5 Abhebungen des Gratis-Tarifs.
- Reiseversicherung für mit Revolut bezahlte Reisen: medizinische Notfälle im Ausland, Flugverspätung, verspätetes Gepäck (mit Bedingungen; lesen).
- 1 GB globale eSIM-Daten im Monat, praktisch für die ersten Tage, bevor du eine Reise-eSIM buchst.
- Ermäßigte Lounge-Pässe (nicht kostenlos) und 20 % Rabatt auf Auslandsüberweisungen.
- RevPoints: 1 Punkt je 4 € Kartenumsatz statt je 10 € bei Standard, einlösbar für Flugmeilen, Hotel-Rabatte oder Daten.
- Mehrere virtuelle Karten: eine eigene Kartennummer pro Abonnement, das Rückgrat des Sicherheitssystems, das ich täglich nutze.
- Bevorzugter Support und Einmalkarten für unbekannte Händler.
Der genaue Upgrade-Test
Zähl deine letzten 12 Monate zusammen und stell drei Fragen:
- Hast du regelmäßig mehr als 1.000 €/Monat in Fremdwährung getauscht (oder oft am Wochenende)?
- Hebst du mehr als 200 € im Monat in Zielen ab, wo Bargeld König ist?
- Würde die Reiseversicherung eine Police ersetzen, die du sonst kaufst?
Ein „Ja" bei nur einer davon, und Revolut Premium rechnet sich schnell. Drei „Nein", und du zahlst rund 108 €/Jahr, um Limits anzuheben, die du nie erreichst: bleib bei Standard.
Die ehrlichen Kompromisse
- Unbegrenzter Umtausch zum Interbankenkurs, kein Wochenendaufschlag
- 400 € gebührenfreies Bargeld im Monat
- Reiseversicherung kann eine separate Police ersetzen
- 1 GB globale eSIM-Daten im Monat
- Mehrere virtuelle Karten für das Sicherheitssystem
- Einmalkarten inklusive
- Rund 108 €/Jahr, sinnlos unter den Gratis-Limits
- Versicherung hat Bedingungen und Selbstbehalte (lesen)
- Lounge-Pässe nur ermäßigt, nicht gratis
- Überdimensioniert für ein paar Reisen im Jahr
- Bargeldlimit weiterhin gedeckelt (nur höher)
Für wen er ist (und für wen nicht)
Hol Premium, wenn du viel Währung tauschst, oft Bargeld abhebst oder die Versicherung willst. Lass es, wenn du an die Gratis-Limits gar nicht stößt. Und spring nicht zu Metal, außer du nutzt wirklich das 800-€-Bargeld-Limit, die 3 GB eSIM-Daten oder die Mietwagen- und Wintersportdeckung: die RevPoints (1 je 2 €) und die ermäßigten Lounge-Pässe decken den Aufpreis von 7 € im Monat nicht.
Häufig gestellte Fragen
Lohnt sich Revolut Premium?
Nur, wenn du die Limits des Gratis-Standard-Tarifs tatsächlich erreichst. Revolut Premium (8,99 €/Monat, rund 108 €/Jahr, Stand August 2026) rechnet sich, wenn du mehr als 1.000 €/Monat umtauschst, oft am Wochenende tauschst, mehr als 200 € im Monat abhebst oder die integrierte Reiseversicherung eine separate Police ersetzen soll. Wer ein paar Mal im Jahr reist und selten Bargeld abhebt, bleibt bei Standard: sonst zahlst du, um Limits anzuheben, die du nie erreichst.
Was bietet Revolut Premium über Standard hinaus?
Unbegrenzten Währungsumtausch zum Interbankenkurs (kein 1.000-€-Monatslimit, kein Wochenendaufschlag), 400 € statt 200 € gebührenfreies Bargeld im Monat, eine Reiseversicherung für mit Revolut bezahlte Reisen (medizinische Notfälle, Flugverspätung u. a.), 1 GB globale eSIM-Daten im Monat, ermäßigte Lounge-Pässe, 20 % Rabatt auf Auslandsüberweisungen, 1 RevPoint je 4 € statt je 10 € und mehrere virtuelle Karten. Der Standard-Tarif deckt schon das gebührenfreie Auslandszahlen bis zum Limit ab, bei Premium geht es also ums Aufheben dieser Limits.
Ist die Reiseversicherung von Revolut Premium gut?
Sie kann eine einfache separate Police ersetzen: Sie deckt medizinische Notfälle im Ausland, Flugverspätungen und verspätetes Gepäck für Reisen, die du mit Revolut bezahlt hast, hat aber Bedingungen, Limits und Selbstbehalte. Lies die Police, bevor du dich darauf verlässt, besonders bei Vorerkrankungen, hochwertiger Ausrüstung oder Risikosportarten; Mietwagen-Selbstbeteiligung und Wintersport sind erst bei Metal dabei.
Premium oder Metal?
Premium, wenn du unbegrenzten Umtausch, 400 € Bargeld im Monat und die Reiseversicherung willst. Steig nur auf Metal (15,99 €/Monat) um, wenn du das 800-€-Bargeld-Limit, die 3 GB eSIM-Daten, die Mietwagen-Selbstbeteiligungs- und Wintersport-Deckung oder Fast-Track-Pässe wirklich nutzt: RevPoints (1 Punkt je 2 € statt je 4 €) und ermäßigte Lounge-Pässe rechtfertigen den Aufpreis von 7 € im Monat allein nicht. Für die meisten ist Premium der bessere Haltepunkt.
Fazit
Revolut Premium ist das Upgrade, das sich lohnt, aber nur, wenn du dem Gratis-Tarif entwachsen bist. Mach den Drei-Fragen-Test oben. Bestehst du ihn, melde dich an oder upgrade über meinen Link unten; wenn nicht, ist der kostenlose Standard-Tarif ehrlich die klügere Wahl.