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Die kurze Antwort

Die PAYBACK American Express Karte kostet dauerhaft 0 € Jahresentgelt (Stand August 2026), alle Zusatzkarten inklusive, und sammelt 1 PAYBACK-Punkt je 3 € Kartenumsatz (nicht an Tankstellen) zusätzlich zu den normalen PAYBACK-Punkten bei Partnern wie dm, Edeka oder Aral; die Punkte verfallen nicht und sind je 1 Cent wert. Zum Start gibt es laut Amex 1.000 Extra°Punkte direkt, über eine Freundschaftswerbung sind es 4.000 °Punkte für die erste Zahlung (Aktion bis 27. September 2026). Statt flexibler Membership Rewards sammelst du PAYBACK-Punkte, die sich über einen Umweg in Lufthansa Miles & More umwandeln lassen: So habe ich einen Lufthansa-Business-Class-Platz nach Tunis für 15.000 Meilen gebucht, größtenteils aus normalem Alltagsumsatz. Keine Lounges, keine Guthaben, 2 % Auslandseinsatzentgelt.

Die Kurzfassung

Hier ein Satz, den die meisten Affiliate-Seiten nicht schreiben, weil weniger Geld drinsteckt: Für viele von euch ist die kostenlose Karte die richtige Karte. Die PAYBACK American Express Karte kostet nichts, macht null Druck und lässt dich herausfinden, ob du eine Premium-Karte überhaupt nutzen würdest, bevor du dafür zahlst. Wenn du ein paar Mal im Jahr reist, ist diese Amex PAYBACK Card Erfahrung vielleicht die einzige, die du brauchst.

Und bevor du sie als “keine Reisekarte” abstempelst: Ich bin mit Lufthansa Business Class nach Tunis geflogen, auf Punkten, die mir diese 0-€-Karte eingebracht hat. Wie genau, zeige ich dir weiter unten. Es ist der Trick, den die Prospekte weglassen. Alle Zahlen geprüft am 18. August 2026 auf americanexpress.com.

Was hat sich 2026 geändert?

Drei Dinge, damit du ältere Tests richtig einordnest: Erstens hat PAYBACK seine Partner umgebaut, REWE und Penny sind seit Ende 2024 raus, dafür sind Edeka und Netto Marken-Discount dabei; dm und Aral bleiben. Zweitens gibt es die Amex Green Card, die früher als nächste Stufe über der PAYBACK galt, nicht mehr; ihr Nachfolger ist die American Express Card für 60 € im Jahr, ab dem zweiten Jahr bei 9.000 € Umsatz gratis. Drittens kostet die Gold jetzt 240 € im Jahr statt 144 €, was den Sprung von der kostenlosen PAYBACK nach oben teurer macht und die PAYBACK für Gelegenheitsreisende noch attraktiver. Amex verkauft außerdem eine Co-Branding-Variante, die dm PAYBACK American Express Karte: gleiches 0-€-Jahresentgelt, gleiche 1.000 Extra°Punkte Willkommensbonus, alle Zusatzkarten inklusive, gezielt für dm-Kunden.

Wie viel kostet die PAYBACK American Express und was steckt drin?

Stand 18. August 2026, Quelle: die Produktseite der PAYBACK American Express Karte.

LeistungPAYBACK American Express Karte 2026
Jahresentgelt0 €, dauerhaft
Zusatzkartenalle inklusive
Punkte1 PAYBACK-Punkt (°P) je 3 € Kartenumsatz, nicht an Tankstellen; plus normale PAYBACK-Punkte bei Partnern
Punktewert1 °P = 1 Cent
Punkteverfallkeiner
Willkommensbonuslaut Amex 1.000 Extra°Punkte direkt; über Freundschaftswerbung 4.000 °P für die erste Zahlung (Aktion bis 27.09.2026)
BezahlenApple Pay, Google Pay, Amex Offers, Amex-App
Lounges, Guthaben, Hotelstatus, Reiseversicherungkeine
Fremdwährung2 % Auslandseinsatzentgelt
Bargeld am Automaten4 %, mindestens 5 €

Was du mit der PAYBACK American Express tatsächlich bekommst

Die PAYBACK American Express Karte hat keine Jahresgebühr, 0 €, und alle Zusatzkarten sind inklusive: Das macht sie zum wirklich risikofreien Einstieg bei American Express. Eine Unterscheidung verschweigen die Prospekte, ich nicht: Sie sammelt PAYBACK-Punkte, keine Membership Rewards. PAYBACK ist Deutschlands Alltags-Loyalitätsprogramm. Die Karte gibt dir 1 Punkt je 3 € Umsatz auf alles, was du mit ihr zahlst (Ausnahme: Tankstellen), und bei PAYBACK-Partnern wie dm, Edeka oder Aral kommen die normalen Partnerpunkte obendrauf, sodass eine Routine, die du sowieso hast, still in Punkte verwandelt wird. Die Reise-Maschinerie der Platinum und Gold fehlt: keine Lounges, kein Hotelstatus, keine Guthaben.

Was du bekommst, ist das Amex-Ökosystem selbst: Akzeptanz, die App, die Sicherheitsfunktionen, Echtzeit-Benachrichtigungen, Amex Offers und eine Karte, die still PAYBACK-Punkte auf normale Einkäufe sammelt, ohne je eine Gebühr zu verlangen. Ein Punkt ist einen Cent wert: 12.000 € Jahresumsatz ergeben 4.000 Punkte, also 40 €, plus die Partnerpunkte. Das ist kein Vermögen, aber für null Gebühr ehrliches Geld.

Der Teil, der sie doch zur Reisekarte macht

Hier ist, was “nicht reise-flexibel” übersieht. PAYBACK-Punkte lassen sich in Lufthansa Miles & More umwandeln, und ein paar Mal im Jahr legt Miles & More obendrauf einen Transferbonus. So werden die Einkaufspunkte, die du kaum bemerkt hast, zu Flugmeilen, und in einem Bonusfenster zu mehr Flugmeilen. Genau diese Brücke ist der Grund, warum eine kostenlose Alltagskarte still einen echten Flug finanzieren kann, und genau das ist mir passiert. Umtauschkurs, Mindestmenge und Bonushöhe ändern sich immer wieder; prüfe sie vor dem Transfer direkt bei PAYBACK und Miles & More.

Wie mich eine kostenlose Karte in der Business Class nach Tunis gebracht hat

Ich erzähle den Leuten ständig, diese Karte sei “nichts für Reisende”. Dann schaue ich auf meine eigenen Bordkarten und muss lachen.

Ich hatte die kostenlose PAYBACK Card eine ganze Weile, bevor ich Amex überhaupt einen Cent gezahlt habe: erst PAYBACK, dann die Gold und erst später die Platinum, als ich oft genug flog, um ihre Vorteile auszureizen. In der PAYBACK-Phase wollte ich nichts optimieren. Ich habe einfach gelebt: der wöchentliche Supermarkteinkauf (damals noch bei Rewe, das inzwischen kein PAYBACK-Partner mehr ist), dm-Besuche und alle ein, zwei Wochen eine Tankfüllung bei Aral. Ein Teil meiner Miles-&-More-Meilen kam auch über Amazon-Einkäufe rein, aber ehrlich, gut 70 % der Meilen, die ich am Ende verflogen habe, stammten aus ganz normalem PAYBACK im Alltag. Ich reise viel, also stapelten sich die Alltagspunkte schneller, als ich dachte.

Dann lief bei Miles & More ein Transferbonus. Ich habe meine PAYBACK-Punkte rübergeschoben, zugesehen, wie sie als Meilen plus Bonus landeten, und einen Lufthansa-Business-Class-Platz nach Tunis für 15.000 Miles & More gebucht. Blockierter Mittelsitz, die Lounge vor dem Flug, ein richtiges warmes Essen statt Trolley, bezahlt von einer Karte, die 0 € im Jahr kostet und die ich fast als reine Einkaufskarte abgeschrieben hätte.

Das ist das offene Geheimnis: Die kostenlose Karte sammelt die Währung, und Miles & More ist die Abfahrt zu echten Flügen. Du brauchst nicht die Metallkarte, um auf Punkten außer Landes zu kommen. Du brauchst den Alltagsumsatz und einen guten Transferbonus.

Die ehrlichen Kompromisse

Vorteile
  • Keine Jahresgebühr, wirklich kostenlos, alle Zusatzkarten inklusive
  • 1 PAYBACK-Punkt je 3 € auf fast alles, plus Partnerpunkte bei dm, Edeka, Aral
  • Kein Punkteverfall, 1 Punkt = 1 Cent, einfach einzulösen
  • Punkte in Lufthansa Miles & More umwandelbar (top im Transferbonus)
  • Risikofreier Einstieg ins Amex-Ökosystem
Nachteile
  • Kein Sammeln an Tankstellen mit der Karte selbst
  • Miles & More ist nur ein Programm, weniger flexibel als die vielen Partner der Membership Rewards
  • Keine Lounges, kein Hotelstatus, keine Guthaben, keine Reiseversicherung
  • 2 % Auslandseinsatzentgelt, 4 % am Geldautomaten
  • Akzeptanzlücken im Ausland, braucht eine Zweitkarte

Das ist kein Vorwurf, es ist eine Frage der Passung. Für Wenig-Reisende ist eine kostenlose Karte, die im Alltag PAYBACK sammelt (und die du später als Lufthansa-Meilen einlösen kannst), genau richtig. Willst du lieber flexible Membership Rewards aufbauen, die zu vielen Airlines und Hotels transferieren, sind das die American Express Card (60 € im Jahr, ab dem zweiten Jahr bei 9.000 € Umsatz gratis), die Gold (240 €) oder die Platinum (720 €). Und weil jede deutsche Amex 2 % Auslandseinsatzentgelt berechnet und im Ausland nicht überall akzeptiert wird, kombiniere sie mit einer gebührenfreien Revolut-Karte für Fremdwährung, Bargeld und Zahlungen dort, wo nur Visa oder Mastercard genommen wird.

Willkommensbonus: 1.000 Extra°Punkte direkt, 4.000 über Freundschaftswerbung

Auf der Produktseite nennt Amex 1.000 Extra°Punkte für Neukunden, also rund 10 € Gegenwert; die genauen Bedingungen stehen im Antrag. Über meinen Freundschaftslink unten gibt es aktuell 4.000 Extra°Punkte für die erste Zahlung mit der Karte (Aktion bis 27. September 2026). Der Bonus gilt nur für Neukunden, die in den letzten 18 Monaten keine PAYBACK-Amex-Hauptkarte hatten. Ich bekomme für die Werbung ebenfalls Punkte, das ist die Offenlegung.

Für wen ist die PAYBACK American Express (und für wen nicht)?

Hol die PAYBACK Card, wenn du gelegentlich reist, null Verpflichtung willst oder vor einer bezahlten Karte testest, und besonders, wenn du ohnehin bei dm, Edeka oder Aral einkaufst und die Idee magst, diese Punkte als Lufthansa-Flüge einzulösen. Lass sie, wenn du Lounges, Hotelstatus oder die Flexibilität der Membership Rewards über viele Airlines und Hotels willst: Das sind American Express Card, Gold oder Platinum. (Nebenbei: Genau diesen Weg bin ich gegangen, erst PAYBACK, dann Gold, dann Platinum, als ich genug flog, um sie zu rechtfertigen.) Der Vergleich aller Amex-Karten in Deutschland legt alle fünf nebeneinander.

Häufig gestellte Fragen

Gibt es eine kostenlose American Express Karte ohne Jahresgebühr?

Ja. In Deutschland kostet die PAYBACK American Express Karte dauerhaft 0 € Jahresentgelt, alle Zusatzkarten inklusive (Stand August 2026). Sie sammelt 1 PAYBACK-Punkt je 3 € Kartenumsatz (nicht an Tankstellen) zusätzlich zu den normalen PAYBACK-Punkten bei Partnern wie dm, Edeka oder Aral, und die Punkte verfallen nicht. Der ehrliche Vorbehalt: keine flexiblen Membership Rewards, keine Lounges, keine Guthaben, kein Hotelstatus. Sie ist die richtige Wahl, wenn du nur ein paar Mal im Jahr reist oder das Amex-Ökosystem ohne Kosten ausprobieren willst.

Sammelt die Amex PAYBACK Card Membership Rewards?

Nein, das ist der entscheidende Unterschied. Die PAYBACK American Express Karte sammelt PAYBACK-Punkte (1 Punkt je 3 € Umsatz, 1 Punkt ist 1 Cent wert), die du im deutschen PAYBACK-Programm einlöst. Wenn du gezielt flexible Membership-Rewards-Punkte für Flüge und Airline-Transfers willst, brauchst du stattdessen die American Express Card (60 € im Jahr, ab dem zweiten Jahr bei 9.000 € Umsatz gratis), die Gold (240 €) oder die Platinum (720 €).

Kann man Amex-PAYBACK-Punkte für Flüge nutzen?

Ja, über einen Umweg: PAYBACK-Punkte lassen sich in Lufthansa Miles & More umwandeln, und Miles & More legt immer wieder einen Transferbonus obendrauf. Als Meilen kannst du sie für Lufthansa- und Star-Alliance-Flüge einlösen, auch Business Class. Ich habe so einen Lufthansa-Business-Class-Platz nach Tunis für 15.000 Meilen gebucht, größtenteils aus ganz normalem PAYBACK-Alltagsumsatz. Prüfe Umtauschkurs und Mindestmenge vor dem Transfer direkt bei PAYBACK, beides kann sich ändern.

Wie hoch ist der Willkommensbonus der Amex PAYBACK Card?

Amex nennt auf der Produktseite 1.000 Extra°Punkte für Neukunden (Stand September 2026), also rund 10 € Gegenwert. Über eine Freundschaftswerbung gibt es aktuell 4.000 Extra°Punkte für die erste Zahlung mit der Karte (Aktion bis 27. September 2026). Der Bonus gilt nur für Neukunden, die in den letzten 18 Monaten keine PAYBACK-Amex-Hauptkarte hatten.

Was ist der Haken an der kostenlosen Amex PAYBACK Card?

Es gibt keinen Gebühren-Haken, sie ist wirklich kostenlos. Der Kompromiss ist der Umfang: keine Reise-Vorteile, keine Lounges, kein Hotelstatus, keine Guthaben, und die Prämien sind PAYBACK-Punkte (1 Cent pro Punkt) statt reise-flexibler Membership Rewards. Dazu kommen wie bei jeder deutschen Amex 2 % Auslandseinsatzentgelt auf Fremdwährung und 4 % (mindestens 5 €) für Bargeld am Automaten. Es ist eine schlichte Alltagskarte, kein Werkzeug für Punkte-Maximierer.

Wer sollte die Amex PAYBACK Card holen?

Gelegenheitsreisende, die keine Gebühr rechtfertigen wollen, alle, die ohnehin bei PAYBACK-Partnern wie dm, Edeka oder Aral einkaufen, und alle, die das Amex-Ökosystem (Akzeptanz, App, Sicherheit) kennenlernen wollen, bevor sie entscheiden, ob sich eine bezahlte Karte lohnt. Viele starten hier, beobachten ein Jahr ihre Reisegewohnheiten und steigen dann auf die American Express Card, die Gold oder die Platinum um, wenn die Zahlen passen.

Fazit

Die PAYBACK American Express Karte ist der ehrliche Startpunkt. Kostenlos, ohne Druck, 1 Punkt je 3 €, kein Punkteverfall, und ein sauberer Weg zu entscheiden, ob sich eine bezahlte Amex für dich rechnet. Starte hier über meinen Freundschaftslink unten, und wenn du dich ein Jahr später öfter im Flieger findest, warten die American Express Card, die Gold und die Platinum. Den ganzen Kreditkarten-Guide mit allen Karten und Ländern gibt’s hier: Kreditkarten-Guide.