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Die kurze Antwort

Die Amex Platinum kostet in Japan 165.000 Yen pro Jahr und lohnt sich für Vielflieger, die die Centurion Lounges, den unbegrenzten Priority-Pass-Zugang, Hilton-/Marriott-Hotelstatus und das jährliche Airline-Guthaben von 100.000 Yen nutzen. Die Gold Preferred kostet 39.600 Yen pro Jahr und ist der starke Allrounder mit Lounge-Zugang für Karteninhaber und Begleitperson (2 kostenlose Priority-Pass-Besuche pro Jahr) sowie Seibu-Prince-/Okura-Nikko-Hotelstatus (kein Hilton oder Marriott). Die Green kostet 1.100 Yen im Monat und ist der Einstieg mit der leichtesten Bindung, auch wenn es in Japan keine wirklich kostenlose eigene Amex gibt. Jede japanische Amex berechnet 3,5 % Auslandseinsatzentgelt (seit August 2025, vorher 2,0 %), und keine bietet Bargeldabhebungen an.

Das ehrliche japanische Fazit zuerst

Japan hat eines der reichsten Amex-Ökosysteme der Welt, und die 165.000-¥-Gebühr der Platinum dazu passend. Prestige reicht hier tief, und genau deshalb kaufen Leute zu viel. Also sage ich es: Wenn du nicht wirklich oft fliegst und die Centurion Lounges, den unbegrenzten Priority Pass und den Hotelstatus nutzt, gibt dir die Gold Preferred echten Lounge-Zugang und echten Hotelstatus für ein Viertel der Gebühr. Hier ist die ganze japanische Auswahl, ehrlich sortiert, samt den Zahlen, die viele Vergleichsseiten immer noch falsch haben.

Die japanische Amex-Auswahl im Vergleich

KarteJahresgebühr (JP)Lounge-ZugangHotelstatusAm besten für
Platinum165.000 ¥Centurion Lounges + unbegrenzter Priority PassHilton Gold, Marriott Gold EliteVielflieger
Gold Preferred39.600 ¥Inländische Lounges (+1 Gast) + Priority Pass, 2 kostenlose Besuche/JahrSeibu Prince Gold, Okura Nikko RoyalAllround-Wert, Restaurant & Reise
Green1.100 ¥/Mon. (~13.200 ¥/Jahr)Inländische Lounges, nur KarteninhaberKeinerEinstieg mit geringerer Bindung

Gebühren ändern sich: prüfe die aktuellen Konditionen auf der Antragsseite. Alle drei berechnen 3,5 % Auslandseinsatzentgelt, keine unterstützt Bargeldabhebungen.

Was hat sich 2026 geändert?

Zwei Dinge, die viele ältere Vergleiche noch falsch haben. Die Gold Preferred ist nicht ohne Lounges und ohne Status. Sie gibt dem Karteninhaber und einer Begleitperson kostenlosen Zugang zu inländischen Flughafenlounges, und ihre Priority-Pass-Mitgliedschaftsgebühr (99 US-Dollar) entfällt bei 2 kostenlosen Besuchen pro Jahr (danach je 35 US-Dollar). Außerdem trägt sie Seibu Prince Global Rewards Gold und Okura Nikko One Harmony Royal Hotelstatus, nur eben nicht Hilton oder Marriott. Das Auslandseinsatzentgelt sprang am 1. August 2025 von 2,0 % auf 3,5 %, auf allen privaten und geschäftlichen Karten, was es zu einem der teuersten Auslandsentgelte unter den großen japanischen Karten macht und das stärkste Argument dafür ist, jede japanische Amex mit einer gebührenfreien Karte wie Revolut zu kombinieren.

Platinum: für Vielflieger

Die American Express Global Lounge Collection (über 1.200 Lounges weltweit, inklusive Centurion Lounges in Haneda und im Ausland), Priority Pass mit unbegrenzten kostenlosen Besuchen, Hilton Honors Gold und Marriott Bonvoy Gold Elite Status, sowie echte Jahresguthaben: ein Airline-Guthaben von 100.000 ¥ (ab Jahr 2 bei jährlichem Umsatz von 5 Millionen ¥), Global Dining Cashback (50 % zurück bei über 2.000 Restaurants, bis zu 40.000 ¥/Jahr) und ein Premium Free Stay Gift (eine kostenlose Übernachtung für zwei bei Verlängerung). Bis zu 4 kostenlose Zusatzkarten. Bei 165.000 ¥/Jahr lohnt sie sich nur, wenn du sie nutzt, aber die japanischen Amex-Vorteile hier sind ungewöhnlich großzügig. Siehe den Amex Platinum Test.

Gold Preferred: der Preis-Leistungs-Sweetspot

39.600 ¥/Jahr, und sie schlägt weit über ihre Gewichtsklasse: inländischer Flughafenlounge-Zugang für Karteninhaber und Begleitperson, ein Priority Pass mit 2 kostenlosen Besuchen im Jahr, Seibu Prince Global Rewards Gold und Okura Nikko One Harmony Royal Hotelstatus, eine kostenlose und automatische Membership Rewards Plus (bei jeder anderen Karte 3.300 ¥/Jahr), dazu echte Guthaben: ein Reiseguthaben von 10.000 ¥ bei Verlängerung (erfordert eine Hotelbuchung ab 20.000 ¥), 20 % Cashback bei Pocket-Concierge-Restaurants (bis zu 10.000 ¥/Jahr) und 20 % zurück bei Starbucks-Card-Aufladungen (bis zu 5.000 ¥/Jahr). Für die meisten Menschen in Japan ist das die klügste Karte. Siehe den Amex Gold Test.

Green: der Einstieg mit geringerer Bindung

1.100 ¥/Monat bringen dich ins Membership-Rewards-Ökosystem mit einer monatlichen (statt jährlichen) Bindung, 28 inländischen Flughafenlounges plus einer im Ausland (nur Karteninhaber, keine Begleitperson) und einem Priority Pass, dessen Mitgliedsgebühr entfällt, dessen Besuche aber weiterhin je 35 US-Dollar kosten. Ihre Membership Rewards Plus ist hier nicht kostenlos (3.300 ¥/Jahr, anders als bei Gold Preferred und Platinum). Es ist die leichteste bezahlte Option: eine wirklich kostenlose eigene Amex gibt es in Japan nicht.

Jenseits der großen Drei: Co-Branding-Karten

Wenn du regelmäßig mit einer Airline fliegst oder bei einer Hotelgruppe übernachtest, können Japans Co-Branding-Amex-Karten die eigene Palette schlagen: ANA (7.700 ¥ / Gold 34.100 ¥ / Premium 165.000 ¥), Delta SkyMiles (13.200 ¥ / Gold 28.600 ¥), Marriott Bonvoy (34.100 ¥ / Premium 82.500 ¥) und Hilton Honors (16.500 ¥ / Premium 66.000 ¥). Besonders die ANA-Karten sind für viele in Japan lebende Vielflieger die Standardwahl. Prüfe die aktuellen Willkommensangebote auf der Antragsseite, da sich diese häufig ändern.

Der Ein-Frage-Test

Zähl die Flughafenbesuche des letzten Jahres. Zweistellig, und du nutzt die Centurion Lounges und Guthaben → Platinum. Du willst einen großzügigen Allrounder mit echtem (wenn auch kleinerem) Lounge-Zugang und Hotelstatus → Gold Preferred. Du willst die leichteste Bindung → Green. Du bist einer Airline oder Hotelgruppe treu → prüfe die Co-Branding-Karten oben. Unentschieden zwischen den Top zwei? Amex Platinum vs. Gold.

Vergiss die Akzeptanzlücke nicht

Die Amex-Akzeptanz in Japan ist in Hotels und Kaufhäusern gut, aber dünner in kleinen Restaurants und ländlichen Läden, und Bargeld ist an vielen Orten noch König. Denk auch daran, dass keine japanische Amex Bargeld abheben kann (seit 2012 eingestellt), also keine Rückversicherung für Auslandsbargeld ist. Kombiniere jede Amex mit einer kostenlosen Revolut-Karte für gebührenfreies Bezahlen (Amex berechnet 3,5 % im Ausland) und Bargeldabhebungen zum echten Kurs, siehe Amex vs. Revolut. Den vollständigen Kreditkarten-Guide mit allen Ländern findest du hier: Kreditkarten-Guide.

Häufig gestellte Fragen

Welche Amex-Karte ist in Japan am besten?

Die Platinum (165.000 ¥/Jahr) für Vielflieger, die Centurion Lounges, unbegrenzten Priority-Pass-Zugang und Hilton-/Marriott-Hotelstatus nutzen, die Gold Preferred (39.600 ¥/Jahr) als starker Allrounder mit begrenztem Lounge-Zugang und Seibu-Prince-/Okura-Nikko-Status, und die Green (1.100 ¥/Monat) als Einstieg mit geringerer Bindung. Japan hat außerdem Co-Branding-Karten mit ANA, Delta und Marriott Bonvoy/Hilton Honors, die sich lohnen, wenn du einer Airline oder Hotelgruppe treu bist.

Gibt es eine kostenlose American-Express-Karte in Japan?

Nicht unter den eigenen Karten: selbst die Einsteiger-Green hat eine Monatsgebühr (1.100 ¥/Monat, etwa 13.200 ¥/Jahr). Die einfache ゴールド・カード (Gold Card) wird zudem nicht mehr an Neukunden verkauft; die Gold Preferred hat sie ersetzt.

Wie viel kostet die Amex Platinum in Japan?

165.000 ¥ im Jahr (inkl. Steuern), mit bis zu 4 kostenlosen Zusatzkarten. Die Gold Preferred liegt bei 39.600 ¥/Jahr (2 kostenlose Zusatzkarten) und die Green bei 1.100 ¥/Monat. Prüfe die aktuellen Zahlen und Willkommenskampagnen auf der Antragsseite.

Hat die Gold Preferred Lounge-Zugang und Hotelstatus?

Ja, wenn auch schwächer als bei der Platinum. Inländische Flughafenlounges sind für den Karteninhaber plus eine Begleitperson kostenlos, und die Priority-Pass-Mitgliedschaft (normalerweise 99 US-Dollar) entfällt bei 2 kostenlosen Lounge-Besuchen pro Jahr (danach je 35 US-Dollar). Der Hotelstatus ist Seibu Prince Global Rewards Gold und Okura Nikko One Harmony Royal; Hilton Honors oder Marriott Bonvoy sind der Platinum vorbehalten.

Wie hoch ist das Auslandseinsatzentgelt bei einer japanischen Amex, und gibt es Bargeldabhebungen?

3,5 % auf jeder Karte, am 1. August 2025 von 2,0 % erhöht: eines der höchsten Auslandsentgelte unter den großen japanischen Karten. Japanische Amex-Karten können außerdem gar keine Bargeldabhebungen mehr durchführen; der Service wurde im Juni 2012 eingestellt. Kombiniere jede japanische Amex mit einer gebührenfreien Karte wie Revolut für Auslandsausgaben und Bargeld.

Fazit

In Japan: Vielflieger, der Centurion Lounges und große Guthaben nutzt → Platinum; Wert-Sucher, der trotzdem echten (kleineren) Lounge-Zugang und Hotelstatus will → Gold Preferred; leichte Bindung → Green; treu zu einer Airline oder Hotelgruppe → prüfe die Co-Branding-Karten. Egal welche Karte, plane das 3,5%-Auslandsentgelt ein und trag eine gebührenfreie Karte für Bargeld bei dir. Vergleiche die aktuellen Angebote unten.