Die kurze Antwort
Die ehrliche Wahrheit zuerst
720 € Jahresgebühr für eine einzige Kreditkarte klingt für die meisten erst einmal absurd, und viele, die die beste Amex Kreditkarte prüfen, legen die Platinum aus genau diesem Grund erst einmal wieder weg.
Der Rechenweg, der das Bild ändert, ist einfach: Zähl nach, wie oft du im letzten Jahr wirklich am Flughafen warst. Ab etwa zehn Besuchen im Jahr sieht die Rechnung ganz anders aus, weil der Lounge-Zugang allein die Gebühr rechtfertigen kann.
Hier die schnelle Antwort, denn dafür bist du gekommen: Die beste Amex Kreditkarte ist die Platinum, wenn du oft genug fliegst, um ihre 650 € Guthaben aufzubrauchen, und eine Karte ohne Gebühr, wenn nicht. Das ist das ganze Urteil in einem Satz. Aber der Satz versteckt den spannenden Teil: einen Vorteil, der die Karte oft schon bezahlt macht, bevor überhaupt eine Lounge betreten wurde, und den viele zuerst abschreiben. Wenn du selten reist, lies ehrlich gar nicht weiter: Scroll runter zur PAYBACK Karte, die kostet nichts und ist die ehrlichere Wahl für dich. Alle anderen: bleib dran, denn die Zahl, die die Rechnung am meisten verschiebt, ist nicht die Lounge-Zahl.
Was hat sich 2026 bei den Amex-Karten geändert?
Bevor die Geschichte weitergeht, die Zahlen, geprüft am 18. August 2026 auf americanexpress.com, weil die meisten Vergleiche im Netz noch mit den alten rechnen:
- Die Amex Gold kostet 20 € im Monat (240 € im Jahr), nicht mehr 144 €, und das oft erlassene erste Jahr ist gestrichen. Mit dem Relaunch als Metallkarte (Gold oder Rosé) kamen dafür feste Guthaben: bis zu 20 € im Monat für ein SIXT+ Auto-Abo, 2 × 25 € SIXT-rent-Mietwagenguthaben, 5 € im Monat FREENOW-Taxiguthaben und 2 × 40 € Lodenfrey-Shoppingguthaben im Jahr, zusammen bis zu rund 430 €.
- Die Green Card gibt es in Deutschland nicht mehr. Ihren Platz nimmt die American Express Card ein: 5 € im Monat (60 € im Jahr), Membership Rewards inklusive, ab dem zweiten Jahr gratis bei mindestens 9.000 € Jahresumsatz.
- Die Amex Platinum kostet weiter 60 € im Monat (720 € im Jahr), die Guthaben sind auf 650 € im Jahr gewachsen: 200 € Online-Reiseguthaben, 150 € Restaurantguthaben, 200 € SIXT ride, 100 € Shopping (2 × 50 € Lodenfrey).
- Der Willkommensbonus ist zweigeteilt: Direkt bei Amex gibt es Startguthaben (Platinum bis zu 340 €, Gold bis zu 200 €, American Express Card 40 €), über eine Freundschaftswerbung stattdessen Punkte (Platinum bis zu 85.000, Gold bis zu 50.000 Membership-Rewards-Punkte).
Der Vorteil, der die Karte oft zuerst bezahlt macht
Die Zahl, die die Rechnung am meisten verschiebt, sind nicht die Lounges. Es ist der Willkommensbonus.
Wenn du die Platinum eröffnest, bekommst du einen großen Batzen Membership-Rewards-Punkte, nachdem du in den ersten Monaten einen Mindestumsatz erreicht hast: Über eine Freundschaftswerbung sind es 2026 bis zu 85.000 Punkte, 40.000 nach 6.000 € Umsatz in sechs Monaten plus 45.000 nach weiteren 4.000 €. Diese Bedingung ist der Punkt, an dem viele stutzen (niemand sollte Dinge kaufen, die er nicht braucht, nur um Punkte zu jagen), aber wenn ohnehin größere Ausgaben anstehen (eine Wohnungseinrichtung, eine geplante Reise), landen die Punkte quasi gratis dazu.
Eingelöst für einen Kurzstrecken-Hin-und-Rückflug kann der Bonus den Tarif fast komplett decken. Eine einzige Einlösung, und ein großes Stück dieser furchteinflößenden Jahresgebühr ist schon neutralisiert, noch bevor eine Lounge überhaupt betreten wurde. Selbst nüchtern gerechnet sind 85.000 Punkte bei 0,5 Cent pro Punkt (Gutscheine oder Amex-Reisen) rund 425 € wert.
Das ist der Haken, den viele Vergleiche verschweigen: Der Willkommensbonus ist nur dann “gratis”, wenn du die Umsatzschwelle ohnehin erreicht hättest. Wenn du dich strecken müsstest, um sie zu schaffen, kippt die Rechnung schnell. Und er gilt nur für Neukunden, die in den letzten 18 Monaten keine Hauptkarte desselben Produkts hatten; wer in den ersten 12 Monaten kündigt, verliert ihn rückwirkend. Erreichst du die Schwelle natürlich, startet die beste Amex Kreditkarte aber im Plus. Womit wir bei dem Vorteil wären, für den die meisten die Karte eigentlich holen: dem Lounge-Zugang.
Wo sich die Guthaben und Vorteile typischerweise auszahlen
Die Lounges. Für Vielflieger mit zweistelligen Flughafenbesuchen im Jahr ersetzt das oft überteuertes Wasser am Gate durch ein ruhiges Essen, Arbeiten oder Duschen vor dem Flug. Die Platinum öffnet über 1.550 Lounges an mehr als 500 Flughäfen (Global Lounge Collection inklusive Priority Pass), für dich und jeweils eine Begleitperson. Bei langen Layovern kann eine Dusche und ein ruhiger Schreibtisch aus einem miesen Abend einen produktiven machen: Allein das rechtfertigt für viele Vielflieger die Gebühr, unabhängig vom Bonus. Eine Änderung ab Herbst: Lufthansa-Lounges fallen zum 01.10.2026 raus (Zugang bis 30.09.2026), ersetzt durch ‘Lounge on the Go’-Gutscheine (6 × 20 € in Frankfurt T1 und München T2).
Das Restaurantguthaben (150 € im Jahr). Klingt nach Kleinkram, ist es aber nicht, wenn man es regelmäßig einsetzt: ein Familienessen, ein Nachmittag in einem guten Kaffeehaus (etwa dem Café Landtmann in Wien), bezahlt mit der Karte und damit mit Punkten. So ein Ausflug, den man sich sonst zweimal überlegt, wird ein Stück weit von einem Guthaben abbezahlt, das sich planmäßig erneuert, ob man es nutzt oder nicht.
Das Shopping-Guthaben (100 € im Jahr, 2 × 50 € bei Lodenfrey). Damit lassen sich Anschaffungen finanzieren, die sonst nicht ins Budget gepasst hätten. Es hört auf, sich nach einer Karte anzufühlen, die nur nimmt, und beginnt, sich nach einer anzufühlen, die jeden Monat ein bisschen zurückgibt, wenn, und nur wenn, man daran denkt, es zu nutzen.
Punkte auf den Alltag. Über den Bonus hinaus sammelt die Karte weiter Membership-Rewards-Punkte auf ganz normale Einkäufe, 1 Punkt pro Euro: Lebensmittel, den Wocheneinkauf, den langweiligen Kram. Das ist nicht glamourös, und die Alltags-Sammelrate macht niemanden reich. Aber über ein Jahr wandern diese Punkte still in denselben Topf, in den auch der Willkommensbonus floss, und dieser Topf ist es, der später eine zusätzliche Hotelnacht praktisch gratis machen kann.
Hotelstatus und Punkte. Das ist der Vorteil, an dem sich zeigt, wie das Spiel wirklich läuft, und der am häufigsten missverstanden wird. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.
Wie aus vier Hotelnächten fünf werden können
Hier der Trick, ganz schlicht. Die Platinum verschafft dir gehobenen Status bei Hotelpartnern, Hilton Honors Gold und Marriott Bonvoy Gold Elite (jeweils mit Anmeldung), allein fürs Halten der Karte, und getrennt davon sammelst du weiter Membership-Rewards-Punkte. Für sich genommen ist jedes davon nett. Kombiniert steckt darin der eigentliche Wert.
Beispiel: Läuft eine Punkteaktion mit Rabatt und wird eine Buchung mit gesammelten Membership-Rewards-Punkten kombiniert, kann aus vier bezahlten Nächten eine fünfte werden, praktisch geschenkt und gedeckt von den Punkten aus dem Alltags-Sammeln. Der Status kann zusätzlich ein besseres Zimmer bringen, als eigentlich gebucht wurde; die Punkte decken dann die Extranacht.
| Vorteil | Kosten | Typischer Nutzen |
|---|---|---|
| Willkommensbonus | Ein ohnehin geplanter Umsatz | Kann fast einen Hin-und-Rückflug decken |
| Lounge-Zugang (über 1.550 Lounges) | Inklusive | Essen, Arbeiten, Duschen vor dem Flug |
| Restaurantguthaben (150 €/Jahr) | Inklusive | Familienessen, gute Kaffeehäuser |
| Shopping-Guthaben (100 €/Jahr) | Inklusive | Anschaffungen, die sonst nicht ins Budget passten |
| Hotelstatus + Punkte | Inklusive + Punkte | Bei Punkteaktion: 4 bezahlte Nächte → 5 möglich |
| SIXT-ride-Fahrtguthaben (200 €/Jahr) | Inklusive | Bei vielen ungenutzt, an einen Anbieter gebunden |
Funktioniert das immer? Nein. Aktionen kommen und gehen, Prämienverfügbarkeit verschwindet, und in manchen Monaten bleibt das Guthaben ungenutzt, weil das Leben dazwischenkam. Wer dir erzählt, dass jeder Vorteil jedes Mal aufgeht, verkauft, statt zu beraten. Genau deshalb lohnt sich ein Blick auf den Perk, der am häufigsten ungenutzt bleibt.
Der Vorteil, der am häufigsten ungenutzt bleibt
Nicht alles ist gleich wertvoll für jeden. Das SIXT-ride-Fahrtguthaben von 200 € im Jahr bleibt bei vielen Karteninhabern ungenutzt, weil es an einen einzelnen Anbieter gebunden ist und nicht zu jedem Reisemuster passt. Das verschiebt die Rechnung: 720 € Kartenentgelt minus 650 € Guthaben sind auf dem Papier rund 70 € netto, aber ohne das SIXT-ride-Guthaben sind es real eher 270 €.
Und noch zwei ehrliche Hinweise, die die Prospekte verschweigen. Erstens: Jede deutsche Amex, auch die Platinum, berechnet 2 % Auslandseinsatzentgelt auf Zahlungen in Fremdwährung und 4 % (mindestens 5 €) für Bargeld am Automaten. Bei einer 3.000-€-Fernreise sind das 60 €, mehr als ein Drittel des Restaurantguthabens. Zweitens: American Express wird nicht überall akzeptiert. In den USA ist es mühelos, und Hotels, Airlines und große Händler nehmen sie gern, aber viele kleine Läden, Marktstände und Restaurants im Ausland winken nur Visa und Mastercard durch. Es empfiehlt sich, nie nur mit der Amex zu reisen: Eine gebührenfreie Mastercard (eine Revolut-Karte, im Standard-Plan gratis, bis 1.000 € im Monat zum Interbankenkurs) in der anderen Tasche deckt genau diese Momente ab. Große, punktebringende Buchungen in Euro auf die Amex; Fremdwährung, Bargeld und den Rest erledigt die Zweitkarte.
Wenn jemand dir erzählt, jeder Perk sei ein Gewinn, rechne selbst nach. Zähl die Guthaben zusammen, die du im Jahr wirklich einlöst (den Flug aus dem Bonus, die Essen, die du ehrlich essen würdest, die Nächte, die du ehrlich buchen würdest), nicht die aus der Werbung. Wenn diese ehrliche Summe die 720 € schlägt, ist die Platinum für dich gemacht. Wenn nicht, wärst du mit einer kleineren Karte glücklicher, und das sagen wir, obwohl wir lieber hätten, dass du klickst.
Welche Karte schafft also diese Hürde für dich? Genau dafür sind die detaillierten Reviews weiter unten da.
Welche Amex passt zu dir? Der Überblick
Nicht jede:r braucht Premium. Die beste Amex Kreditkarte für dich ist nicht automatisch die teuerste, es ist die, deren Guthaben du tatsächlich leer machst. Hier die Übersicht auf einen Blick, darunter dann ein ausführliches Review zu jeder Karte.
- Lounge-Zugang weltweit
- Reise- & Restaurantguthaben
- Hotelstatus & Membership-Rewards-Punkte
- Punkte für Restaurants & Reisen
- Reiseguthaben
- Gute Einstiegsprämie
- Punkte sammeln, günstiger Einstieg
- Reise-Extras
- Flexibel einlösbar
- Keine Jahresgebühr
- Payback-Punkte sammeln
- Ehrlicher Einstieg ohne Premium
Detailliertes Review jeder Amex Karte
Hier die ehrliche, in Ruhe erklärte Aufschlüsselung: für wen jede Karte wirklich gemacht ist, was du tatsächlich bekommst und der Haken, den man vor dem Bezahlen kennen sollte. Willst du den Tiefgang zu einer Karte? Spring zur ausführlichen Platinum-Erfahrung, Gold-Erfahrung, zum Test der American Express Card (früher Green) oder zur PAYBACK-Erfahrung, oder kläre die große Frage in Amex Platinum vs Gold.
American Express Platinum: die Karte für Vielflieger
Urteil: die beste Amex Kreditkarte, wenn du auf zweistellige Flughafenbesuche im Jahr kommst. Für alle anderen eine teure Art, eine Metallkarte zu besitzen.
Die Platinum ist das Flaggschiff, und die Gebühr zeigt es: 60 € im Monat, also 720 € im Jahr in Deutschland (Stand August 2026). Das ist die Zahl, die viele den Laptop zuklappen lässt, bevor sie weiterlesen. Dafür bekommst du den dichtesten Vorteilsstapel, den Amex verkauft:
- Lounge-Zugang, der Hauptgrund, warum die meisten sie holen: die American Express Global Lounge Collection mit über 1.550 Lounges an mehr als 500 Flughäfen in über 140 Ländern (Centurion Lounges, Priority Pass und Partnernetzwerke), für dich und jeweils eine Begleitperson, auch mit Platinum-Zusatzkarten. Für Vielflieger mit zweistelligen Flughafenbesuchen im Jahr macht sich allein das bezahlt. Lufthansa-Lounges sind ab dem 01.10.2026 die Ausnahme (Zugang bis 30.09.2026), ersetzt durch ‘Lounge on the Go’-Gutscheine (6 × 20 € in Frankfurt T1 und München T2).
- Ein großer Willkommensbonus: direkt bei Amex bis zu 340 € Startguthaben (160 € nach 6.000 € Umsatz in sechs Monaten plus 180 € nach weiteren 4.000 €), über einen Freundschaftslink stattdessen bis zu 85.000 Membership-Rewards-Punkte bei denselben Bedingungen (ein Perk, der fast einen Hin-und-Rückflug decken kann).
- 650 € Jahresguthaben: 200 € Online-Reiseguthaben (Amex Travel), 150 € Restaurantguthaben, 200 € SIXT-ride-Fahrtguthaben und 100 € Shoppingguthaben (2 × 50 € Lodenfrey; ab 01.10.2026 nur ab 200 € Einkauf, Reaktivierung in Amex Offers nötig). Zusammengezählt holen sie ein echtes Stück der Gebühr zurück, wenn du daran denkst, sie zu nutzen: Bei voller Nutzung bleiben netto rund 70 € im Jahr.
- Hotelstatus, ganz ohne eine Nacht zu bleiben: Hilton Honors Gold, Marriott Bonvoy Gold Elite und seit Ende Juli 2026 ALL Accor Gold, plus Fine-Hotels-&-Resorts-Vorteile (Frühstück, Upgrades, Guthaben vor Ort) bei passenden Buchungen über Amex Travel.
- Ein umfassendes Reiseversicherungspaket (Reiserücktritt, Auslandskranken, Gepäck, Reiseunfall, Haftpflicht) und bis zu 7 Karten im Portfolio.
- Zugang zu über 1.550 Lounges, der die Gebühr für Vielflieger wirklich bezahlt
- Großer Willkommensbonus (bis zu 85.000 Punkte oder 340 € Startguthaben), kann einen Flug decken
- Hotelstatus (Hilton Honors Gold + Marriott Bonvoy Gold Elite) ohne eine Nacht
- 650 € Jahresguthaben: Reise, Restaurant, SIXT ride, Shopping
- Starkes Reiseversicherungspaket
- 60 €/Monat (720 €/Jahr) sind echt und sofort fällig
- Guthaben zählen nur, wenn du sie aktiv aufbrauchst
- Manche Guthaben (SIXT ride) bringen dir evtl. nichts
- 2 % Auslandseinsatzentgelt und Akzeptanzlücken im Ausland, braucht eine Visa/MC als Backup
- Überdimensioniert, wenn du nur ein paar Mal im Jahr fliegst
Hol sie, wenn du oft am Flughafen bist, Lounges und Guthaben nutzt und Hotelstatus schätzt. Lass sie, wenn du das nicht ehrlich abhaken kannst: Gold, American Express Card oder die kostenlose PAYBACK stellen dich dann besser.
American Express Gold: die Karte für Punktesammler mit Auto und Taxi
Urteil: die Karte mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn du ihre neuen Guthaben nutzt. Für die meisten, die keine Vielflieger sind, schlägt die Gold die Platinum, sobald man die Gebühr abzieht.
Die Amex Gold kostet seit dem Relaunch als Metallkarte (Gold oder Rosé) 20 € im Monat, also 240 € im Jahr. Wichtig, weil es viele ältere Vergleiche noch anders schreiben: Bis 2025 waren es 144 € im Jahr, und Amex erließ oft das erste Jahr; beides gibt es nicht mehr. Dafür ist der Gegenwert konkret geworden:
- Bis zu rund 430 € Guthaben im Jahr: bis zu 20 € im Monat für ein SIXT+ Auto-Abo, 2 × 25 € SIXT-rent-Mietwagenguthaben, 5 € im Monat FREENOW-Taxiguthaben und 2 × 40 € Lodenfrey-Shoppingguthaben. Wer Auto-Abo, Mietwagen und Taxi über die Karte laufen lässt, zahlt für die 240 € effektiv nichts.
- 1 Membership-Rewards-Punkt pro Euro auf alles, dieselbe Währung wie die Platinum, die Punkte fließen also weiter Richtung Flüge und den Hotelnacht-Trick.
- Ein Willkommensbonus: direkt bei Amex bis zu 200 € Startguthaben (80 € nach 3.000 € Umsatz plus 120 € nach weiteren 2.000 € in sechs Monaten), über einen Freundschaftslink stattdessen bis zu 50.000 Punkte.
- Reiseversicherung für Karteninhaber und Familie, GHA-DISCOVERY-Gold-Status, 90 Tage Rückgaberecht, eine Zusatzkarte inklusive.
Der ehrliche Haken: kein Lounge-Zugang, kein Hilton- oder Marriott-Status. Wenn du die Platinum hauptsächlich dafür wolltest, ist die Gold kein Ersatz, sie ist eine andere Karte für einen anderen Reisetyp. Und wer kein Auto fährt und kein Taxi nimmt, zahlt 240 € für Punkte ohne Extras; dann ist die American Express Card unten die klügere Punktekarte.
- Ein Drittel des Platinum-Entgelts (240 € statt 720 €)
- Bis zu rund 430 € Guthaben (SIXT+, SIXT rent, FREENOW, Lodenfrey) decken die Gebühr bei voller Nutzung
- Sammelt dieselben Membership Rewards wie die Platinum, 1 Punkt pro Euro
- Willkommensbonus bis zu 50.000 Punkte oder 200 € Startguthaben
- Reiseversicherung für die Familie und 90 Tage Rückgaberecht
- Kein Lounge-Zugang
- Kein Hilton- oder Marriott-Status
- 240 €/Jahr, das erste Jahr ist nicht mehr gratis
- Guthaben nützen nur, wer Auto-Abo, Mietwagen oder Taxi zahlt
- 2 % Auslandseinsatzentgelt und Akzeptanzlücken im Ausland, braucht eine Zweitkarte
Hol sie, wenn du einstellig fliegst, Punkte ohne Premium-Gebühr willst und Auto, Taxi oder Mietwagen ohnehin bezahlst. Lass sie, wenn es dir vor allem um Lounges und Hotelstatus geht (dann Platinum) oder wenn du die Mobilitätsguthaben nicht nutzt (dann American Express Card oder PAYBACK).
American Express Card (früher Green): der günstige Einstieg in Membership Rewards
Urteil: die Karte dazwischen, und 2026 oft die klügere Wahl vor der Gold. Ein günstiger Weg, echte Membership-Rewards-Punkte zu sammeln, ohne sich auf Gold- oder Platinum-Niveau festzulegen.
Zuerst das Wichtigste: Die Amex Green Card wird in Deutschland nicht mehr angeboten. Ihren Platz im Sortiment nimmt die American Express Card ein, die Einstiegsstufe ins Membership-Rewards-Ökosystem: 5 € im Monat, also 60 € im Jahr, und ab dem zweiten Jahr entfällt das Entgelt komplett, wenn du im Jahr davor mindestens 9.000 € über die Karte gezahlt hast (750 € im Monat). Membership Rewards ist inklusive, 1 Punkt pro Euro, eine Zusatzkarte gratis, 90 Tage Rückgaberecht, Apple Pay und Google Pay. Zum Start gibt es 40 € Guthaben nach 2.000 € Umsatz in sechs Monaten. Sieh sie als die “Ich will echte Membership-Rewards-Punkte, brauche aber weder die Guthaben der Gold noch die Lounges der Platinum”-Option.
Der ehrliche Haken: Sie ist eine schmalere Karte. Keine Guthaben, keine Lounges, kein Hotelstatus, keine Reiseversicherung, und im ersten Jahr trotzdem 60 €, die die gratis PAYBACK nicht kostet. Für Vielausgeber wird sie von der Gold ausgestochen (wenn deren Guthaben passen), für Gebührenscheue von der PAYBACK. Aber für alle, die einfach Punkte auf ihren Alltagsumsatz wollen und ab dem zweiten Jahr auf 9.000 € kommen, ist sie die günstigste “richtige” Amex: dann kostet sie 0 €. Konditionen ändern sich, prüfe also das aktuelle Angebot auf der Produktseite, bevor du dich entscheidest.
- 5 €/Monat (60 €/Jahr), ab dem 2. Jahr bei 9.000 € Umsatz gratis
- Membership Rewards inklusive, 1 Punkt pro Euro
- 40 € Startguthaben nach 2.000 € Umsatz, eine Zusatzkarte gratis
- 90 Tage Rückgaberecht, sanfter Einstieg ins Amex-Ökosystem
- Keine Guthaben, keine Reiseversicherung
- Keine Lounges, kein Hotelstatus
- Im ersten Jahr trotzdem 60 € (PAYBACK ist gratis)
- 2 % Auslandseinsatzentgelt wie bei jeder Amex
PAYBACK American Express Karte: der kostenlose, ehrliche Startpunkt
Urteil: die Karte, die ich jemandem in die Hand drücken würde, der zweimal im Jahr reist und keine Gebühr rechtfertigen will. Null Kosten, null Druck.
Die PAYBACK American Express Karte hat dauerhaft keine Jahresgebühr, 0 €, und alle Zusatzkarten sind inklusive. Das macht sie zum wirklich risikofreien Einstieg bei American Express. Eine Unterscheidung verschweigen die Prospekte, ich nicht: Sie sammelt PAYBACK-Punkte, keine Membership Rewards. 1 PAYBACK-Punkt je 3 € Kartenumsatz überall (außer an Tankstellen), on top zu den normalen PAYBACK-Punkten bei Partnern wie dm, Edeka oder Aral, und die Punkte verfallen nicht. Zum Start gibt es laut Amex 1.000 Extra°Punkte direkt, über eine Freundschaftswerbung 4.000 °Punkte für die erste Zahlung (Aktion bis 27. September 2026); es gibt auch eine Co-Branding-Variante, die dm PAYBACK American Express Karte, zu denselben Konditionen. Die Prämien sind also praktisch statt reise-flexibel, und die Reise-Maschinerie der Platinum/Gold fehlt: keine Lounges, kein Hotelstatus, keine Reiseguthaben.
Das ist kein Vorwurf. Für eine:n Wenig-Reisende:n ist eine kostenlose Karte, die still PAYBACK-Punkte auf normale Einkäufe sammelt, genau richtig, und sie lässt dich im Amex-Universum leben (Akzeptanz, App, Sicherheit), ohne zu zahlen, um herauszufinden, ob du eine Premium-Karte überhaupt nutzen würdest. Viele starten hier, beobachten ein Jahr lang ihre eigenen Reisegewohnheiten und entscheiden dann, ob sich eine Gold oder Platinum rechnet. Das ist die kluge Reihenfolge.
- Keine Jahresgebühr, wirklich kostenlos, alle Zusatzkarten inklusive
- 1 PAYBACK-Punkt je 3 € auf Alltagseinkäufe, kein Punkteverfall
- Risikofreier Einstieg ins Amex-Ökosystem
- Keine Gebühr zu rechtfertigen, wenn du selten reist
- PAYBACK-Punkte, keine flexiblen Membership Rewards
- Keine Lounges, kein Hotelstatus, keine Reiseguthaben
- Keine Karte für Punkte-Maximierer
- 2 % Auslandseinsatzentgelt und Akzeptanzlücken im Ausland, braucht eine Zweitkarte
Hol sie, wenn du gelegentlich reist, null Verpflichtung willst oder vor einer bezahlten Karte testest. Lass sie, wenn du Reise-Vorteile willst oder ernsthaft Membership Rewards aufbauen möchtest: das sind American Express Card, Gold oder Platinum.
Also, welche denn nun?
- Platinum (720 €/Jahr): die richtige Wahl für Vielflieger mit zweistelligen Flughafenbesuchen im Jahr, die Lounges, die 650 € Guthaben und Hotelstatus nutzen.
- Gold (240 €/Jahr): der Preis-Leistungs-Sweetspot, wenn du Auto-Abo, Mietwagen oder Taxi bezahlst und Punkte willst. Oft die klügste Karte der Reihe, sobald die Guthaben verrechnet sind.
- American Express Card (60 €/Jahr, ab dem 2. Jahr bei 9.000 € Umsatz gratis): der günstigste Einstieg in Membership Rewards, wenn dir die Guthaben der Gold nichts bringen und die Gebühr der Platinum zu viel ist. Sie ersetzt die Green Card.
- PAYBACK (0 €): kostenlos, ehrlich und die richtige Wahl, wenn du ein paar Mal im Jahr reist und keine Gebühr rechtfertigen willst.
Mehr Wege, das Reisen günstiger zu machen, findest du in unserem Flüge-Bereich und unserem Hotel-Bereich: Das gleiche Denken aus Punkten und Status, das eine fünfte Hotelnacht einbringen kann, gilt für beide. Und weil jede Amex 2 % Auslandseinsatzentgelt berechnet und im Ausland nicht überall genommen wird, lohnt sich eine Kombination mit einer Revolut-Karte für gebührenfreies Zahlen in Fremdwährung und dort, wo nur Visa und Mastercard akzeptiert werden.
Warum ist Amex Travel oft teurer?
Wenn du einen Flug oder ein Hotel im Amex-Travel-Portal gepreist hast und er höher lag als auf der Seite der Airline oder des Hotels, bildest du dir das nicht ein. Der ehrliche Grund: Airlines und Hotels geben einem Buchungsportal nicht immer ihren besten Preis, und das Portal packt sein Punkte-Sammeln und die Vorteile in das, was du zahlst. Bei einem identischen Flug kann der Portalpreis also etwas über der Direktbuchung liegen.
Das heißt aber nicht, dass das Portal verliert. Oft gewinnt es, nur nicht beim reinen Preis:
- Das Reiseguthaben. Die 200 € Online-Reiseguthaben der Platinum gelten nur für Buchungen über Amex Travel: Wer sie dort einlöst, holt den kleinen Aufpreis oft mehrfach zurück.
- Punkte. Die Platinum sammelt zusätzliche Membership Rewards auf Flüge über Amex Travel, oft genug, um den Unterschied auszugleichen und mehr.
- Hotelvorteile und Guthaben. Passende Hotels bringen über Fine Hotels & Resorts kostenloses Frühstück, ein Zimmer-Upgrade und Guthaben vor Ort, Wert, den die eigene Hotelseite dir nie gibt.
- Ruhiges Gewissen. Guthaben und Stornierungen laufen über Amex, einfacher, wenn fern der Heimat etwas schiefgeht.
Deshalb meine praktische Regel: vergleiche das Portal jedes Mal mit der Direktbuchung. Wenn die zusätzlichen Punkte und Guthaben die Preisdifferenz klar schlagen (die meisten passenden Hotels und Flüge, mit denen du den Willkommensbonus aufbaust), buche über das Portal. Wenn nicht, buche direkt und steck die Differenz ein. Der Haken: Das Portal rechnet sich nur, wenn du das Dazugepackte wirklich nutzt, sonst ist der höhere Preis einfach ein höherer Preis.
Häufig gestellte Fragen
Lohnt sich die Amex Platinum wirklich?
Die Amex Platinum lohnt sich, wenn du oft fliegst und die 650 € Jahresguthaben tatsächlich nutzt: Dann bleiben von den 720 € Kartenentgelt netto rund 70 € im Jahr für Lounges, Hotelstatus und Versicherungen. Bei etwa zehn oder mehr Flügen im Jahr kann allein der Lounge-Zugang die Gebühr rechtfertigen. Dazu kommen der Willkommensbonus, Restaurant- und Shopping-Guthaben sowie ein Hotelstatus, der eine zusätzliche Nacht durch Punkte oft günstiger macht. Wer selten reist, fährt mit einer günstigeren oder kostenlosen Karte besser. Rechne ehrlich durch, bevor du die Gebühr zahlst.
Amex Platinum oder Gold: welche soll ich nehmen?
Nimm die Amex Platinum (60 € im Monat, 720 € im Jahr), wenn du oft genug fliegst, um Lounge-Zugang, Hotelstatus und die 650 € Jahresguthaben aufzubrauchen. Nimm die Amex Gold (20 € im Monat, 240 € im Jahr), wenn du Membership-Rewards-Punkte sammeln willst und die SIXT-, FREENOW- und Lodenfrey-Guthaben von bis zu rund 430 € im Jahr nutzt, aber keine Lounges brauchst. Einfacher Test: Zähl deine Flughafenbesuche im letzten Jahr. Zweistellig spricht für Platinum, einstellig für Gold.
Lohnt sich die Amex Gold?
Für die richtige Person ja. Die Amex Gold kostet seit dem Relaunch als Metallkarte 20 € im Monat (240 € im Jahr), das früher oft gratis erste Jahr gibt es nicht mehr. Dafür gibt es bis zu rund 430 € Guthaben pro Jahr (bis zu 20 € im Monat SIXT+ Auto-Abo, 2 × 25 € SIXT rent, 5 € im Monat FREENOW, 2 × 40 € Lodenfrey), Reiseversicherung für die Familie und 1 Membership-Rewards-Punkt pro Euro. Der Haken: kein Lounge-Zugang, kein Hilton- oder Marriott-Status. Wer Auto-Abo, Mietwagen und Taxi über die Karte laufen lässt, zahlt effektiv nichts; wer diese Guthaben nicht nutzt, ist mit der American Express Card für 60 € besser bedient.
Wie hoch ist die Jahresgebühr der Amex Platinum?
In Deutschland 60 € im Monat, also 720 € im Jahr, monatlich abgerechnet (Stand August 2026). Dagegen stehen 650 € Jahresguthaben: 200 € Online-Reiseguthaben, 150 € Restaurantguthaben, 200 € SIXT-ride-Fahrtguthaben und 100 € Shoppingguthaben. Die Gold liegt bei 20 € im Monat (240 € im Jahr), die American Express Card bei 5 € im Monat (60 € im Jahr, ab dem zweiten Jahr bei 9.000 € Umsatz gratis), die PAYBACK-Karte bei 0 €. Amex passt Gebühren und Guthaben regelmäßig an, prüfe also die aktuelle Zahl auf der Antragsseite und stelle ihr die Guthaben gegenüber, die du wirklich nutzen würdest.
Gibt es eine kostenlose American Express Karte ohne Jahresgebühr?
Ja. In Deutschland hat die PAYBACK American Express Karte dauerhaft keine Jahresgebühr und sammelt 1 PAYBACK-Punkt je 3 € Umsatz. Der ehrliche Vorbehalt: Sie sammelt PAYBACK-Punkte, keine Membership Rewards, und bietet keine der Lounges, Guthaben oder Hotelstatus der bezahlten Karten. Sie ist die richtige Wahl, wenn du nur ein paar Mal im Jahr reist oder das Amex-Ökosystem ohne finanzielles Risiko ausprobieren willst. Auch die Blue Card kostet 0 €, sammelt Punkte aber nur mit dem Membership-Rewards-Zusatz für 30 € im Jahr.
Was ist der größte Nachteil der Amex Platinum?
Die 720 € Kartenentgelt im Jahr, und dass die 650 € Guthaben nur etwas bringen, wenn du sie wirklich nutzt. Ein Guthaben wie das SIXT-ride-Fahrtguthaben von 200 € im Jahr bleibt bei vielen Karteninhabern ungenutzt, weil es an einen bestimmten Anbieter gebunden ist. Zwei leisere Nachteile: Alle deutschen Amex-Karten berechnen 2 % Auslandseinsatzentgelt auf Zahlungen in Fremdwährung, auch die Platinum, und American Express wird nicht überall akzeptiert, gerade in kleineren Läden im Ausland. Du brauchst also eine Visa oder Mastercard als Backup. Rechne ehrlich durch, welche Guthaben du im Jahr tatsächlich einlöst, bevor du die Gebühr zahlst.
Bekomme ich mit Amex-Hotelstatus wirklich Gratis-Nächte?
Indirekt ja. Der Hotelstatus (Hilton Honors Gold über die Platinum) lässt sich mit Membership-Rewards-Punkten kombinieren, sodass zum Beispiel aus vier bezahlten Nächten eine fünfte praktisch gratis werden kann, wenn eine passende Punkteaktion läuft. Das funktioniert nicht immer, hängt von Verfügbarkeit und laufenden Aktionen ab, aber bei Partnern wie Hilton lässt sich mit Status plus Punkterabatt richtig sparen.
Deckt der Willkommensbonus wirklich einen Flug?
Er kann es. Bei den aktuellen Punktewerten (rund 0,5 Cent pro Punkt) kann der Willkommensbonus einen Kurzstrecken-Hin-und-Rückflug ganz oder fast vollständig abdecken. Über eine Freundschaftswerbung gibt es 2026 bis zu 85.000 Punkte für die Platinum (40.000 nach 6.000 € Umsatz plus 45.000 nach weiteren 4.000 € in 6 Monaten) und bis zu 50.000 für die Gold; direkt bei Amex stattdessen bis zu 340 € bzw. 200 € Startguthaben. Rechne also nur damit, wenn du diesen Umsatz ohnehin erreichst. Käufe, die du nicht brauchst, nur für den Bonus zu tätigen, zerstört den Vorteil sofort.
Welche American Express Karte ist die beste für Reisen?
Das hängt davon ab, wie oft du fliegst. Wer viel am Flughafen ist, fährt mit der Platinum (720 € im Jahr) am besten: Lounge-Zugang, Hotelstatus und 650 € Reiseguthaben können bei zweistelligen Flughafenbesuchen im Jahr die Gebühr wieder reinholen. Wer Punkte sammeln will und Auto, Taxi oder Mietwagen über die Karte laufen lässt, ist mit der Gold (240 € im Jahr) gut bedient. Wer Punkte ohne Extras will, nimmt die American Express Card (60 € im Jahr, ab dem zweiten Jahr bei 9.000 € Umsatz gratis). Und wer nur ein paar Mal im Jahr reist, nimmt die kostenlose PAYBACK-Karte.
Wird American Express auf Reisen überall akzeptiert?
Nicht ganz. Die Akzeptanz ist top in den USA sowie bei Hotels, Airlines und größeren Händlern, aber kleine Läden, Marktstände und manche Restaurants im Ausland nehmen weiterhin nur Visa und Mastercard. Die Lösung ist einfach: Trag eine gebührenfreie Visa oder Mastercard (eine Revolut-Karte ist ideal) als Backup, leg große Buchungen für Punkte und Vorteile auf die Amex und lass die andere Karte den Alltag dort abdecken, wo Amex nicht genommen wird.
Warum ist Amex Travel teurer als die Direktbuchung?
Auf den ersten Blick wirkt der Preis im Amex-Travel-Portal manchmal höher. Meist ist er es aber nicht, wenn man mitzählt, was dazugehört: zusätzliche Membership-Rewards-Punkte auf die Buchung plus Hotelvorteile wie kostenloses Frühstück, Zimmer-Upgrades und Guthaben vor Ort über Fine Hotels & Resorts und The Hotel Collection. Bei einem identischen Flug zahlst du eventuell ein paar Euro mehr für die Punkte; bei passenden Hotels überwiegen die Vorteile in der Regel den Unterschied. Vergleiche den Gesamtwert, nicht nur den reinen Preis.
Welche Amex Karte ist die beste für Reisen ins Ausland?
Für internationale Reisen ist meist die Platinum am stärksten: weltweiter Zugang zu über 1.550 Lounges, Hotelstatus, den du auch im Ausland nutzt, und eine umfassende Reiseversicherung zählen umso mehr, je weiter du fliegst. Aber es gibt zwei Haken gerade fürs Ausland: Jede deutsche Amex berechnet 2 % Auslandseinsatzentgelt auf Fremdwährungsumsätze und 4 % (mindestens 5 €) am Geldautomaten, und American Express wird außerhalb der USA nicht überall akzeptiert. Trag also, egal welche Amex du hast, zusätzlich eine gebührenfreie Visa oder Mastercard (eine Revolut-Karte ist ideal) für Fremdwährung, Bargeld und die kleinen Läden, die nur diese nehmen. Fliegst du oft ins Ausland, nimm die Platinum; reist du nur ein paar Mal im Jahr, reicht die kostenlose Karte plus eine Zweitkarte.
Fazit
Die Platinum ist keine Karte für alle, sie ist eine Karte für Vielflieger. Wenn du regelmäßig zweistellig im Jahr fliegst, den Willkommensbonus nutzt, der einen Flug fast abdecken kann, und die Restaurant-, Shopping- und Hotelstatus-Vorteile ausschöpfst, dann hol sie dir über den Link unten und nutz die 650 € Guthaben konsequent, damit von den 720 € netto nur rund 70 € bleiben. Wenn du Auto, Taxi und Mietwagen ohnehin bezahlst, ist die Gold für 240 € der klügere Kauf; willst du nur Punkte ohne Extras, die American Express Card für 60 € oder gratis. Und wenn du ein paar Mal im Jahr reist, nimm die kostenlose PAYBACK. Den kompletten Überblick über alle Karten und Länder findest du in unserem Kreditkarten-Guide.
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