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Die kurze Antwort

Die beste Amex-Karte in Österreich ist für Vielflieger die Platinum für 690 € im Jahr (57,50 € im Monat), wenn du die 540 € Jahresguthaben, die Lounges und die Fast-Track-Spur in Wien wirklich nutzt, während die Gold für 192 € im Jahr für Alltagsausgeber die bessere Wahl ist, weil sie jetzt Lounge-Zugang am Flughafen Wien enthält. Österreich hat keine Payback-Karte und keine dauerhaft kostenlose Amex: die günstigste Dauerlösung ist die American Express Card für 72 € im Jahr (die ersten 12 Monate gratis) oder die BMW Card Blue für 55 € im Jahr.

Das ehrliche österreichische Fazit zuerst

Österreichs Amex-Auswahl sieht auf den ersten Blick der deutschen ähnlich, aber ein Punkt bringt Leser aus Deutschland durcheinander: hier gibt es keine dauerhaft kostenlose Amex und gar keine Payback-Karte. Jede österreichische Amex kostet spätestens ab dem zweiten Jahr eine Gebühr. Die gute Nachricht: drei Karten, die American Express Card und beide BMW Cards, sind ein volles erstes Jahr lang gratis, du kannst Membership Rewards also trotzdem ohne Vorabkosten testen. Bevor du aber nach dem Prestige der Platinum greifst: wenn du nicht oft fliegst, zahlst du gleich für Lounges, die du nicht nutzt. Hier ist die ehrliche Rangfolge, geprüft gegen americanexpress.com/de-at am 18. August 2026.

Die österreichische Amex-Auswahl im Vergleich

Geprüft am 18. August 2026 gegen die jeweilige offizielle Produktseite auf americanexpress.com/de-at.

KarteJahresgebühr (AT)WillkommensangebotAm besten für
Platinum (Metall)690 € (57,50 €/Monat), kein Erlass30.000 MR nach 10.000 € Umsatz in 6 Monaten (bis 31.08.2026)Vielflieger: Lounges, Guthaben, Golf
Gold192 € (16 €/Monat), kein ErlassKeins auf der Produktseite gezeigtAlltagsausgeber mit Wunsch nach Wiener Lounge
American Express Card12 Monate gratis, dann 72 €/JahrKein Referral-ProduktGünstigste dauerhafte Membership Rewards
BMW Card Blue12 Monate gratis, dann 55 €/Jahr1.000 MR nach erster KartennutzungInsgesamt günstigste MR-Karte
BMW Card Gold12 Monate gratis, dann 150 €/Jahr1.000 MR als WillkommensgeschenkZwei inkludierte Zusatzkarten

Alle Karten: 2 % Fremdwährungsgebühr. Gebühren ändern sich: prüfe die aktuellen Konditionen auf der jeweiligen Antragsseite.

Was sich für 2026 geändert hat (und was ältere Vergleiche noch falsch haben)

Mehrere Zahlen, die online kursieren, auch in einer früheren Version dieses Artikels, stimmen nicht mehr mit Amex Österreichs eigenen Seiten überein:

  1. Die Gold Card hat keinen Erlass im ersten Jahr und kein öffentliches Willkommensangebot. „Oft im ersten Jahr gratis" galt für die alte Gold, nicht für die aktuelle. Das einzige Willkommensangebot bei Gold läuft heute über das Freunde-werben-Freunde-Programm: 15.000 Membership Rewards Punkte nach 1.000 € Umsatz in 3 Monaten.
  2. Die American Express Card sammelt zur gleichen Rate wie Gold und Platinum, 1 Membership-Rewards-Punkt pro Euro, nicht zu einer niedrigeren Rate, wie ältere Vergleiche behaupten.
  3. Zwei BMW-Co-Branding-Karten, BMW Card Blue (55 €/Jahr) und BMW Card Gold (150 €/Jahr), stehen auf Österreichs Hauptkartenliste und sind der günstigste dauerhafte Einstieg in Membership Rewards. Die meisten Vergleiche der österreichischen Auswahl lassen sie komplett weg.
  4. Hilton Honors Gold und Marriott Bonvoy Gold Status stehen nirgendwo auf den österreichischen Platinum-Seiten, anders als bei der deutschen und schweizerischen Platinum. Behandle jede Behauptung von Hotelstatus bei der österreichischen Karte als unbestätigt, bis Amex sie veröffentlicht.
  5. Die Guthaben der Platinum betragen 540 €, kein Reise-/Restaurant-/Shopping-Paket: 360 € Gourmet-Gutschrift plus 180 € Entertainment-Gutschrift, ohne separates Reiseguthaben und ohne Shoppingguthaben in Österreich.

Platinum: für Vielflieger, 690 € im Jahr ohne Erlass

57,50 € im Monat, 690 € im Jahr, monatlich abgerechnet und ohne Rabatt im ersten Jahr. Dem gegenüber stehen: ein 360-€-Gourmet-Guthaben und ein 180-€-Entertainment-Guthaben, zusammen 540 €, dazu Zugang zu über 1.500 Flughafen-Lounges weltweit über die Global Lounge Collection, Fast Track durch die Sicherheitskontrolle am Flughafen Wien, Aufenthalte über Fine Hotels + Resorts und The Hotel Collection sowie sechs kostenlose Greenfees pro Jahr auf österreichischen Golfplätzen über das Leading-Golf-American-Express-Programm. Ein umfassendes Reiseversicherungspaket deckt den Karteninhaber und Zusatzkarteninhaber ab, auch wenn Amex dafür keine einzelne Deckungssumme veröffentlicht. Das Willkommensangebot sind 30.000 Membership Rewards Punkte nach 10.000 € Umsatz in 6 Monaten, im Zeitraum 11. Juni bis 31. August 2026, prüfe also vor dem Antrag, ob es noch läuft. Eine separate Metallkarte namens Platinum Plus zur Trennung privater Ausgaben gibt es zusätzlich, laut einer Vergleichsseite für rund 345 €/Jahr (zum Zeitpunkt dieser Prüfung nicht auf einer offiziellen Seite bestätigt). Siehe den Amex Platinum Test für den Vergleich mit der deutschen Version.

Gold: 192 € im Jahr, jetzt mit Wiener Lounge-Zugang

16 € im Monat, 192 € im Jahr, Membership Rewards in der Gebühr inklusive und ohne separate Programmgebühr. Anders als die deutsche Gold bietet die österreichische Gold Lounge-Zugang am Flughafen Wien für den Hauptkarteninhaber und bis zu zwei inkludierte Zusatzkarteninhaber. Die Reiseversicherung deckt bis zu 220.000 € für Auslandskrankheitskosten, 200 € bei Flugverspätung oder -annullierung, 300 € bei Gepäckverspätung und 3.000 € Reisestornoschutz, dazu ein 90-tägiges Rückgaberecht im Wert von 30 € bis 400 € pro Artikel, das auch für Zusatzkarteninhaber, Partner und Kinder unter 23 gilt. Es gibt keinen Erlass im ersten Jahr und kein Willkommensangebot auf der offiziellen Produktseite; die Freunde-werben-Freunde-Route zahlt derzeit besser, 15.000 Membership Rewards Punkte nach 1.000 € Umsatz in 3 Monaten nach Genehmigung. Voraussetzung sind Wohnsitz in Österreich, ein SEPA-Konto und ein monatliches Nettoeinkommen ab 1.651 €. Siehe den Amex Gold Test für die deutsche Entsprechung.

American Express Card: die günstigste echte Amex, ein Jahr gratis

Österreich führt diese Karte weiterhin unter der URL /green-card/ und nennt sie auf der Seite „grüne Karte", das Branding lautet aber „American Express Card", nicht „Green Card". Sie ist die ersten 12 Monate gratis, danach 6 € im Monat (72 € im Jahr), und sammelt mit 1 Punkt pro Euro dieselbe Rate wie Gold und Platinum, Membership Rewards inklusive. Sie ist nicht Teil des Freunde-werben-Freunde-Programms. Eine Zusatzkarte ist verfügbar, und das Versicherungspaket gilt auch dafür. Für alle, die „eine echte Amex" ohne Lounges oder Guthaben wollen, ist sie die günstigste dauerhafte Option, die kein Co-Branding ist. Siehe den Test der American Express Card.

BMW Card Blue und BMW Card Gold: die günstigsten dauerhaften Membership Rewards

Die beiden BMW-Karten sind Österreichs einzige Consumer-Co-Brands (es gibt hier keine Airline- oder Hotelkarte) und stehen auf der Hauptkartenliste neben Platinum, Gold und der American Express Card. BMW Card Blue ist 12 Monate gratis, danach 55 € im Jahr, die günstigste dauerhafte Amex im Land; ein Willkommensangebot von 1.000 Membership Rewards Punkten gibt es nach dem ersten Einsatz, eine Zusatzkarte ist inklusive, jede weitere kostet 27,50 € im Jahr. BMW Card Gold ist 12 Monate gratis, danach 150 € im Jahr, kommt mit 1.000 Membership Rewards Punkten als Willkommensgeschenk und enthält zwei Zusatzkarten. Keine der beiden setzt einen BMW voraus.

Der Ein-Frage-Test

Zähl die Flughafenbesuche des letzten Jahres. Zweistellig, und du nutzt die Lounges und 540 € Guthaben wirklich → Platinum. Eine Handvoll, oder du willst Wiener Lounge-Zugang ohne den Platinum-Preis → Gold. Du willst eine „echte" Amex zum niedrigsten Dauerpreis → die American Express Card. Du willst einfach den günstigsten Weg in Membership Rewards → BMW Card Blue. Unentschieden zwischen den Top zwei? Amex Platinum vs. Gold rechnet es durch (die dortigen Zahlen gelten für die deutschen Karten, nutze sie als Rahmen, nicht als österreichische Preise).

Fremdwährung, Bargeld und die Akzeptanzlücke

Jede österreichische Amex, auch die Platinum, berechnet 2 % Auslandseinsatzentgelt auf Zahlungen in einer anderen Währung als Euro. Auch Bargeldbehebungen kosten extra, Amex Österreich veröffentlicht dafür aber keinen Prozentsatz: rechne also mit einer echten Gebühr, statt Deutschlands 4 % anzunehmen. Die Amex-Akzeptanz in Österreich hinkt außerdem Visa/Mastercard hinterher, besonders in kleineren Läden und außerhalb der Städte. Kombiniere jede Amex mit einer kostenlosen Revolut-Karte für gebührenfreies Bezahlen und Bargeldbehebungen dort, wo Amex nicht akzeptiert wird oder die Fremdwährungsgebühr wehtut: vollständiger Vergleich in Amex vs. Revolut. Für die volle Auswahl über alle Märkte und Kartentypen, sieh dir unseren Kreditkarten-Guide an.

Häufig gestellte Fragen

Welche Amex-Karte ist in Österreich am besten?

Die Platinum Card (57,50 €/Monat, 690 €/Jahr) passt zu Vielfliegern, die die Lounges und die 540 € Jahresguthaben wirklich nutzen. Die Gold Card (16 €/Monat, 192 €/Jahr) passt zu Alltagsausgebern, denn sie bietet Wiener Flughafen-Lounge-Zugang, den die deutsche Gold nicht hat. Die BMW Card Blue ist mit 55 €/Jahr nach einem gratis ersten Jahr der günstigste dauerhafte Einstieg in Membership Rewards. Österreich hat keine Payback-Karte und keine dauerhaft kostenlose Amex.

Gibt es eine kostenlose Amex-Karte in Österreich?

Nicht dauerhaft. Die American Express Card und beide BMW Cards sind die ersten 12 Monate gratis, danach kosten sie 72 €/Jahr (American Express Card), 55 €/Jahr (BMW Card Blue) oder 150 €/Jahr (BMW Card Gold). Anders als in Deutschland gibt es in Österreich keine dauerhaft kostenlose Payback-Karte, also keine wirklich kostenlose Dauerlösung.

Wie viel kostet die Amex Platinum in Österreich?

57,50 € im Monat, also 690 € im Jahr, monatlich abgerechnet und ohne Erlass im ersten Jahr. Dem stehen 540 € Jahresguthaben gegenüber (360 € Gourmet, 180 € Entertainment), dazu Fine-Hotels-+-Resorts-Zugang, Fast Track am Flughafen Wien und sechs kostenlose Greenfees pro Jahr auf österreichischen Golfplätzen.

Wie hoch ist das Willkommensangebot der Amex Platinum in Österreich?

30.000 Membership Rewards Punkte nach 10.000 € Umsatz in 6 Monaten, im Angebotszeitraum vom 11. Juni bis 31. August 2026. Prüfe vor dem Antrag, ob das Angebot noch läuft: dieser Artikel wurde zuletzt am 18. August 2026 geprüft.

Hat die Amex Gold in Österreich Lounge-Zugang?

Ja. Anders als die deutsche Gold Card bietet die österreichische Gold Card Lounge-Zugang am Flughafen Wien für Haupt- und Zusatzkarteninhaber, dazu eine Reiseversicherung mit bis zu 220.000 € für Auslandskrankheitskosten und 3.000 € für Reisestornoschutz.

Fällt bei österreichischen Amex-Karten eine Fremdwährungsgebühr an?

Ja, 2 % auf jede Zahlung in einer anderen Währung als Euro (das Auslandseinsatzentgelt), bei jeder Karte, auch der Platinum. Amex Österreich berechnet auch für Bargeldbehebungen am Automaten extra, veröffentlicht dafür aber keinen Prozentsatz: kombiniere jede Amex deshalb mit einer kostenlosen Revolut-Karte für Bargeld und Fremdwährung.

Fazit

In Österreich: Vielflieger, der die Guthaben nutzt → Platinum; Alltagsausgeber, der Lounge-Zugang ohne den Platinum-Preis will → Gold; wer eine „echte" Amex so günstig wie möglich will → die American Express Card; wer nur den günstigsten Weg in Membership Rewards will → BMW Card Blue. Vergleiche die aktuellen Angebote unten.