Die kurze Antwort

Das hängt vom Markt und von der Karte ab. Im Euroraum erheben deutsche Amex-Karten wie Platinum, Gold und Green eine Fremdwährungsgebühr von rund 2 % auf Nicht-Euro-Umsätze, und US-Amex-Karten variieren je nach Produkt. Deshalb kombinieren viele Reisende eine Amex für Punkte und Vorteile mit einer wirklich gebührenfreien Karte für die tatsächlichen Fremdwährungskäufe.

Read the full guide: Beste Reisekreditkarten 2026: ohne Auslandsgebühr zahlen

Welche Reisekreditkarte ist am besten, um Auslandsgebühren zu vermeiden?

Es gibt keinen einzelnen Gewinner – die beste Reisekreditkarte ist eine ohne Auslandseinsatzgebühr (0 %). Eine Multiwährungskarte wie Revolut zahlt in über 150 Währungen zum nahezu interbankenüblichen Kurs, während eine Prämienkarte wie die Amex Gold auf denselben Umsatz Punkte sammelt. Viele Standard-Visa/Mastercard-Produkte verlangen im Ausland weiterhin rund 2–3 %, weshalb die Karte, die du schon besitzt, oft die falsche Wahl ist.

Sollte man im Ausland immer in der Landeswährung zahlen?

Ja. Wenn ein Terminal oder Geldautomat anbietet, dich in deiner Heimatwährung abzurechnen – dynamische Währungsumrechnung (DCC) –, lehne das ab und wähle jedes Mal die Landeswährung. DCC schlägt typischerweise einen Aufschlag von rund 3–5 % (manchmal mehr) zusätzlich zu jeder Kartengebühr auf, sodass die Zahlung in Landeswährung mit Umrechnung durch die eigene Karte fast immer günstiger ist.

Wer die Auslandsgebühren einer Karte ins Gesamtbudget der Reise einordnen möchte, findet weitere Kurzantworten in unserem Reise-Antworten-Guide — etwa dazu, was eine Reiseversicherung 2026 kostet , oder wie viel eine Italienreise pro Tag kostet .